Ankauf

Wer Altes beziehungsweise Gebrauchtes verkaufen möchte und dabei auf minimalen Aufwand setzt, kommt mit einem Ankauf auf seine Kosten.

Spezielle Händler vor Ort sowie einschlägige Online-Portale unterbreiten konkrete Angebote, zu denen sie bestimmte Werte beziehungsweise Gegenstände ankaufen. Als Verkäufer/in muss man keinen Tag auf dem Flohmarkt verbringen und auf Interessenten warten, sondern kann direkt und ohne Umwege verkaufen.

Dass der Ankauf seinen Reiz hat, steht außer Frage. Der Erfolg darauf spezialisierter Händler ist somit nicht verwunderlich und basiert vor allem auf der Bequemlichkeit dieses Verfahrens.

Menschen, die sich den professionellen Ankauf zunutze machen wollen, um alte Sachen zu verkaufen, finden im Folgenden weitergehende Informationen. Mit diesem Wissen sind sie bestens gewappnet und können das Maximum aus einem Ankauf für sich herausholen.

So funktioniert ein professioneller Ankauf

Der klassische Ankauf bei einem Händler vor Ort funktioniert ganz einfach. Zunächst sollte man Ankaufgeschäfte ausfindig machen und das jeweilige Sortiment prüfen. Passen die zu verkaufenden Sachen dazu, lohnt es sich, einen Termin zu vereinbaren.

In vielen Fällen ist auch ein spontaner Besuch möglich. Bei größeren Gegenständen kann es allerdings eine Option sein, den Ankäufer zu kontaktieren und bei Interesse einzuladen, damit er die Sache in Augenschein nehmen kann. Ansonsten geschieht dies in den Geschäftsräumen des Ankäufers.

Der potenzielle Ankäufer begutachtet den betreffenden Gegenstand und unterbreitet dann gegebenenfalls ein Angebot. Dieses kann der Verkäufer annehmen oder vielleicht noch nachverhandeln. Es steht ihm zudem frei, das Angebot abzulehnen und anderswo einen Verkauf zu versuchen. Ein Ankauf-Vergleich kann dazu beitragen, den besten Preis zu erzielen.

Online-Ankauf über spezielle Internetportale

Auch in Sachen Ankauf zeigt sich die Dominanz des Internets, denn mittlerweile existieren im WWW verschiedene Ankaufportale. Hier kann man Fotos, die EAN beziehungsweise ISBN und eine Beschreibung des Gegenstandes hochladen. Daraufhin gibt es ein Ankaufangebot. Wer dieses annimmt, muss den Gegenstand nur noch verpacken und einschicken. Das Geld gibt es dann per Überweisung oder in Form einer Gutschrift.

All diejenigen, die einen Online-Ankauf nutzen möchten, um alte Sachen loszuwerden und dabei Geld zu verdienen, sollten allerdings wissen, dass es nach der Einsendung des Gegenstandes noch zu einer Korrektur des Ankaufpreises kommen kann.

Schätzt der Ankäufer den Wert niedriger ein, unterbreitet er dem Käufer ein neues Angebot. Ist dieser unzufrieden, kann er den Ankauf abbrechen und bekommt seine Sachen per Post zurück.

Welche Werte und Gegenstände werden angekauft?

Unabhängig davon, ob es um einen Ankauf vor Ort oder über das Internet geht, stellen sich mögliche Verkäufer/innen unweigerlich die Frage, welche Sachen dafür in Betracht kommen.

Pauschale Antworten kann es in diesem Zusammenhang kaum geben, denn die Spezialgebiete der Händler/innen können sehr variieren.

In der Regel sind aber die folgenden Werte für einen Ankauf prädestiniert:

Dabei handelt es sich um Werte, die von Händlern gerne angekauft werden, um sie gewinnbringend weiterzuverkaufen. Wer solche Sachen sein Eigen nennt und gerne zu Geld machen möchte, kann folglich von einem Ankauf profitieren.

Worauf sollte man bei einem Ankauf achten?

Wenn es darum geht, Dinge an einen professionellen Ankäufer zu verkaufen, sollte man einiges beachten. Grundsätzlich kommt es in diesem Zusammenhang vor allem auf die folgenden Aspekte an:

  • Preisvergleich
    Verkäufer/innen können einen Ankauf-Vergleich durchführen und im Zuge dessen die Preise vergleichen, um das beste Angebot zu finden.
  • Unverbindlichkeit des Angebots
    Zudem sollte sich niemand unter Druck setzen lassen. Das Angebot des Ankäufers ist zunächst unverbindlich, so dass man nicht daran gebunden ist, sondern die freie Wahl hat.
  • Handeln
    Der angebotene Ankaufspreis wirkt zunächst fix, aber es gibt durchaus einen Spielraum. Es kann sich daher lohnen, zu handeln und so die Konditionen des Ankaufs zu eigenen Gunsten zu verbessern.

Grundsätzlich sollten Menschen, die einen Ankauf nutzen möchten, bedenken, dass dahinter stets ein Händler steht, der Gewinne erzielen will und muss. Folglich muss er die Werte zu einem höheren Preis verkaufen können und ist auf Händlerpreise angewiesen.

Worin bestehen die Vorteile eines Online-Ankaufportals?

Da der Ankäufer lediglich als Zwischenhändler fungiert und auf eine gewisse Gewinnspanne angewiesen ist, erscheint ein Privatverkauf für potenzielle Verkäufer/innen gewinnbringender. Allerdings dürfen diese den Komfort eines professionellen Ankaufs nicht außer Acht lassen.

Die folgenden Vorteile sorgen für den großen Erfolg der Ankäufer.

  • schneller Verkauf
  • direkter Kontakt zum Händler
  • kompetenter Ansprechpartner
  • feste Preise

Man muss also keinen Stand auf einem Flohmarkt betreiben und darauf hoffen, dass Interessenten auftauchen und einzelne Dinge kaufen. Stattdessen hat man einen Ansprechpartner, der möglicherweise alles nimmt und ein konkretes Angebot unterbreitet.

Außerdem kann der Verkäufer selbst aktiv werden, indem er einen entsprechenden Laden aufsucht oder ein Online-Portal nutzt.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Unabhängig davon, ob es um Schmuck, Münzen, Elektronik, Bücher, Gold, Antiquitäten oder andere Dinge geht, kann sich ein Ankauf durch einen professionellen Händler bewähren. Potenzielle Verkäufer/innen sollten sich allerdings nicht sofort festlegen und einen Ankauf-Vergleich durchführen.

Außerdem lohnt es sich, den folgenden Tipp aus unserer Redaktion zu berücksichtigen. So steht einem Verkauf alter Sachen nichts mehr im Wege.

Nutzen Sie Alternativen zu einem Ankauf!

Es ist vollkommen legitim, zunächst Angebote bei verschiedenen Ankäufern einzuholen.

Bevor es zu einem Verkauf kommt, kann man allerdings auch die eine oder andere Alternative nutzen. Mit den gebotenen Preisen im Hinterkopf kann man beispielsweise einen Verkauf auf dem Flohmarkt versuchen oder die Sachen in den Kleinanzeigen inserieren.

Es existieren folglich durchaus Alternativen zum klassischen Ankauf. Schlussendlich kann man nach einer Bedenkzeit immer noch einen Händler aufsuchen und dessen Ankaufsangebot annehmen.

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